
Zimtsterne
Pane-bistecca
Zimtsterne sind vermutlich DIE Weihnachtsplätzchen! Sie sind nicht ganz so einfach zum Herstellen, denn der Teig ist sehr klebrig. Deshalb brauchts ein paar Tricks und schon klappt es.
Geschichte:
Die deutsche Gebäckforscherin Irene Krauss nennt als Entstehungszeit des Zimtsterns das 16. Jahrhundert. Zimt war während des Mittelalters als Handelsware aus Südostasien nach Europa gelangt und war sehr kostbar. Ein Gebäck mit Zimt fand man deshalb auch am ehesten auf dem Tisch eines Fürsten: Als Kaiser Karl V. im April 1536 nach Rom kam, richtete ihm Kardinal Lorenzo Campeggio ein Essen aus, bei dem es zum zwölften Gang unter anderem Makrönchen, Anis- und Pistazienkonfekt, Orangeat und Zimtsterne gab.
Erst viel später, im 18. Jahrhundert, findet man in deutschen Kochbüchern Rezepte für den Zimtstern. In der Schweiz sind die ersten Rezepte gar erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu entdecken. Die Baslerin Johanne Von der Mühll berichtet, dass Zimtsterne neben Basler Leckerli, Brunsli, Mailänderli und Hagebuttenschäumchen damals zu den typischen Weihnachtsguetzli der Basler Bürgerfamilien gehörten. (aus Kulinarischeserbe)
Geschichte:
Die deutsche Gebäckforscherin Irene Krauss nennt als Entstehungszeit des Zimtsterns das 16. Jahrhundert. Zimt war während des Mittelalters als Handelsware aus Südostasien nach Europa gelangt und war sehr kostbar. Ein Gebäck mit Zimt fand man deshalb auch am ehesten auf dem Tisch eines Fürsten: Als Kaiser Karl V. im April 1536 nach Rom kam, richtete ihm Kardinal Lorenzo Campeggio ein Essen aus, bei dem es zum zwölften Gang unter anderem Makrönchen, Anis- und Pistazienkonfekt, Orangeat und Zimtsterne gab.
Erst viel später, im 18. Jahrhundert, findet man in deutschen Kochbüchern Rezepte für den Zimtstern. In der Schweiz sind die ersten Rezepte gar erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu entdecken. Die Baslerin Johanne Von der Mühll berichtet, dass Zimtsterne neben Basler Leckerli, Brunsli, Mailänderli und Hagebuttenschäumchen damals zu den typischen Weihnachtsguetzli der Basler Bürgerfamilien gehörten. (aus Kulinarischeserbe)
Zutaten
3 Eiweiss
1 Prise Salz
200 g Puderzucker
abgeriebene Haut einer Zitrone
2 TL Zimt
300 g gemahlene Mandeln
etwas Kirsch oder Zitronensaft
Arbeitsschritte
1
Schritt 1
Das Eiweiss mit der Prise Salz sehr steif schlagen, dann während des Schlagens den Zucker einrieseln lassen. Davon 100 ml zur Seite geben, für den Guss.
2
Schritt 2
Nun den Zimt, Kirsch, (oder Zitronensaft), und die Mandeln zugeben und gut vermischen. Dies ergibt eine klebrige Masse.
3
Schritt 3
Diese Masse walle ich in einem aufgeschnittenen, mit Zucker ausgestreuten Gefrierbeutel etwa 4 mm dick aus.
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Schritt 4
Dann Sterne daraus ausstechen. Damit die Ausstechform nicht verklebt, immer zwischenhinein kalt auswaschen und im Zucker eintunken. So klebt es viel weniger.
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Schritt 5
Die Sterne auf ein Backpapier geben und ueber Nacht trocknen lassen. Am Morgen mit der zur Seite gelegten Eiweissmasse bestreichen und im Ofen bei 250C Grad ca 5-8 Minuten backen.
Notes
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